Nach einem Pickel kann eine Stelle noch lange sichtbar bleiben. Dabei handelt es sich nicht automatisch um eine Narbe. Pickelmale sind meist Farbveränderungen der Haut, während Aknenarben die Hautstruktur dauerhaft verändern.
Pickelmale
Nach Entzündungen können rote oder dunklere Flecken zurückbleiben. Bei dunkleren Hauttypen sind postentzündliche Hyperpigmentierungen besonders häufig. Solche Veränderungen können mit der Zeit verblassen, brauchen aber Geduld.
Aknenarben
Narben entstehen, wenn tiefere Hautschichten durch eine stärkere Entzündung geschädigt werden. Es gibt eingesunkene und erhabene Narbenformen. Die Behandlung unterscheidet sich deutlich von der Behandlung reiner Verfärbungen und gehört bei ausgeprägten Narben in dermatologische Hände.
Vorbeugen ist besonders wichtig
Schwere entzündliche Akne früh zu behandeln und Pickel nicht auszudrücken, kann helfen, das Narbenrisiko zu reduzieren. Außerdem spielt Sonnenschutz bei dunklen Pickelmalen eine wichtige Rolle. Lies dazu Sonnenschutz bei Pickelmalen.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich ein Pickelmal?
Ein Pickelmal verändert vor allem die Farbe: Die Haut kann rötlich, bräunlich oder dunkler als die Umgebung wirken, bleibt aber im Wesentlichen glatt. Eine Narbe verändert dagegen die Struktur, zum Beispiel durch eine Vertiefung oder Erhebung.
Verschwinden Pickelmale von selbst?
Viele postentzündliche Verfärbungen verblassen mit der Zeit, allerdings unterschiedlich schnell. Sonneneinstrahlung kann dunkle Flecken hartnäckiger wirken lassen. Neue Entzündungen zu verhindern ist deshalb ebenso wichtig wie die Pflege bereits vorhandener Male.