Fast jeder Mensch hat gelegentlich Pickel. Von Akne vulgaris spricht man, wenn typische Hautveränderungen wie Mitesser, Papeln, Pusteln oder Knoten in einem entsprechenden Muster und über längere Zeit auftreten.
Leichte Akne
Bei einer leichten Form stehen häufig Mitesser und wenige entzündliche Läsionen im Vordergrund. Auch eine leichte Akne kann störend sein, lässt sich aber oft mit topischen Maßnahmen behandeln.
Mittelschwere und schwere Akne
Mit zunehmendem Schweregrad treten mehr entzündete Papeln und Pusteln auf. Bei schwerer Akne können tiefe, schmerzhafte Knoten entstehen. Dann steigt auch das Risiko für Narben, weshalb frühe ärztliche Behandlung wichtig sein kann.
Nicht jedes rote Knötchen ist Akne
Andere Hauterkrankungen können akneähnlich aussehen. Rosazea, periorale Dermatitis, Follikulitis oder entzündete Haarfollikel brauchen teilweise eine andere Behandlung. Bei unklarem Hautbild ist Selbstdiagnose deshalb begrenzt.
Wenn du unsicher bist, wann professionelle Abklärung sinnvoll ist: Wann sollte man mit Akne zum Hautarzt?.
Häufige Fragen
Kann man Akne selbst sicher diagnostizieren?
Typische Mitesser und entzündliche Pickel sind leicht zu erkennen, aber andere Hauterkrankungen können ähnlich aussehen. Wenn das Hautbild ungewöhnlich ist, stark juckt, plötzlich auftritt oder auf übliche Aknepflege nicht reagiert, ist eine fachliche Diagnose sinnvoll.
Ist Akne nur ein Problem in der Pubertät?
Nein. Akne beginnt häufig in der Pubertät, kann aber bis ins Erwachsenenalter bestehen oder später erneut auftreten. Bei erwachsenen Frauen werden hormonelle Einflüsse besonders häufig diskutiert. Behandlung und Abklärung richten sich trotzdem nach dem individuellen Hautbild.